G & H Vermögenverwaltung GmbH

Offenlegung der Grundsätze zu dem Vergütungssystem 2016

Offenlegung der Grundsätze zu dem Vergütungssystem der G & H Vermögensverwaltung GmbH

1. Selbsteinschätzung der G & H Vermögensverwaltung GmbH hinsichtlich des Risikogehalts des betriebenen Geschäfts und der damit verbundenen Gehaltsstruktur

Die G & H Vermögensverwaltung GmbH ist ein unabhängiger Vermögensverwalter mit einer konservativen Anlagestruktur. Aufgrund der engen Beziehung zu unseren Kunden und der Tatsache, dass unsere Erträge überwiegend aus transaktionsunabhängigen Vermögensverwaltungsgebühren bestehen, gibt es nur eine geringe Kapitalmarktabhängigkeit.

Die Vergütungsstruktur für Risikoträger ist einfach und transparent.

Weder im Bereich der Geschäftsleitung noch im Bereich der außertariflichen Mitarbeiter bestehen hohe Abhängigkeiten von variablen Vergütungssystemen; die Mitarbeiter werden auf Basis der tariflichen Vergütungsregelung der Volks- und Raiffeisenbanken vergütet. Fixe und variable Vergütungen der Geschäftsführung und der Mitarbeiter - insbesondere auch der Risikoträger - stehen in einem angemessenen Verhältnis zueinander; negative Anreize zur Eingehung unverältnismäßig hoher Risikopositionen entstehen dadurch nicht.

Es wird überwiegend das Geschäft der Vermögensverwaltung auf Honorarbasis getätigt. Das Eigenkapital der Gesellschaft wird teilweise zur Risikostreuung in festverzinsliche Wertpapiere und Aktien investiert. Die Wertpapiere werden dem Anlagebuch zugeordnet. Wir beabsichtigen nicht, kurzfristige Eigenhandelserfolge zu erzielen. Handelsbuchgeschäfte werden nicht betrieben.

Unser Geschäftsmodell ist übersichtlich strukturiert. Das Anreizsystem für Mitarbeiter ist leistungsfördernd. Es ist nicht geeignet Risikopositionen besonders zu erhöhen. Die Größenordnung, in der Anreize gewährt werden, ist angemessen und in der Höhe begrenzt.

2. Vergütung

Die Vergütung der Mitarbeiter / Mitarbeiterinnen basiert auf dem Vergütungstarifvertrag für die Volksbanken und Raiffeisenbanken in der jeweils gültigen Fassung. In Abhängigkeit von Funktion, den Anforderungen an die Stelle, der Leistungsstärke und der Leistungsbereitschaft erhalten die Mitarbeiter ein Festgehalt, das sich am Tarifwerk orientiert. Die Grundvergütung ist damit individuell festgelegt.

Besondere Qualifizierung sowie Zusatzaufgaben können über eine Zulage Anerkennung finden.

Darüber hinaus gibt es übertarifliche variable Sonderzahlungen, deren maßgebliche Vergütungsparameter wir an der Entwicklung des Gesamtergebnisses des Unternehmens festmachen.

Über die Festsetzung der Vergütung entscheidet der Geschäftsführer zusammen mit dem Beirat.

Eine erfolgsabhängige Vergütung können grundsätzlich alle Mitarbeiter erhalten. Für erfolgsabhängige Gehaltsbestandteile besteht jeweils ein Auszahlungsvorbehalt: Die Ausschüttung der variablen Vergütungsbestandteile erfolgt unter dem Vorbehalt des § 45 KWG. Dieser ermächtigt die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht im Falle unzureichender Eigenmittel oder unzureichender Liquidität zur Untersagung oder Beschränkung variabler Vergütungsbestandteile.

Ein kundenorientierter Vergütungsvorbehalt ist im Hause eingeführt und organisatorisch umgesetzt. Dadurch soll verhindert werden, dass variable Gehaltsbestandteile an Mitarbeiter fließen, die gegen das Kundeninteresse im Beratungsgespräch verstoßen haben.

Für das Geschäftsjahr 2016 wurden fünf Mitarbeitern erfolgsabhängige Gehaltsbestandteile ausgezahlt.

Unsere gesamten Personalausgaben (GuV) einschließlich sozialer Abgaben und betrieblicher Altersvorsorge betrugen in 2016 TEUR 326. Der Anteil der fixen Vergütungsbestandteile beträgt 92,4%, der Anteil der variablen Vergütungsbestandteile beträgt 7,6%.

Hamburg, 08. Juni 2017

Arne Burmeister